Arbeit
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23.02.2018
Bereitsschaftsdienst ist kein Geschenk

EU - Der europäische Gerichtshof hat geurteilt: Bereitschaftsdienste, bei denen die Arbeitnehmer umgehend zur Verfügung stehen müssen, sind Arbeitszeit. Ein Feuerwehrmann hatte für seinen Bereitschaftsdienst Bezahlung gefordert.

In Deutschland müssen Bereitschaftsdienste mit dem Mindestlohn entgolten werden. Das entschied das Bundesarbeitsgericht 2016. Verdienen Arbeitnehmer mit der Vollarbeitszeit mehr als den Mindestlohn, kann die Bezahlung für Bereitschaft geringer ausfallen. (T-Online)

Kommentar: Bereitschaftsdienste müssen genau so bezahlt werden, wie Lohnfortzahlung bei Krankheit und bezahlter Urlaub, auch für geringfügig Beschäftigte. Aber möchte der Café - und Restaurantgast wirklich wissen, ob sich der Betrieb, in dem er gerade sitzt, daran hält? (rb/MF)

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